Innovations Workshop

Mit sinkenden Fertigungstiefen, zunehmender Produktkomplexität und verstärkter Fremdfertigung von Modulen und Systemen steigt die Bedeutung der Innovationsleistung der Zulieferer an der eigenen Innovationskraft.

Der Einkauf muß hierfür die Rolle eines aktiven Vermittlers in der Wertschöpfung übernehmen. Die Unternehmensprozesse und die Organisation erfordern eine Anpassung, die Prozesse im Zusammenspiel zwischen Forschung und Entwicklung, Produktion, Einkauf und den Zulieferern müssen für ein aktiveres Innovationsmanagement optimiert werden.

Hierdurch eröffnen sich neue Chancen zur Kostenreduzierung. Der Hebel für zukünftige Kosteneinsparungen im Unternehmen, wird zukünftig in der Integration des Einkaufs in den Produktentwicklungsprozess gesehen.

Unternehmen haben die Wichtigkeit der Innovationskraft durch die Zulieferer zwar erkannt, jedoch eine Neuorientierung des Einkaufs ist weitestgehend noch nicht umgesetzt.

Häufige Innovationshemmer im Unternehmen:

  • Innovationskraft von nicht entwickelten Lieferanten wird nicht aktiv berücksichtigt.
  • Ideen und Innovationen des Marktes in der Produktentstehungsphase werden nicht genutzt.
  • Ressourcen zur Bewertung und Umsetzung der Innovation stehen nicht zur Verfügung
  • Kommunikationskanäle zu den Lieferanten sind unzureichend implementiert.
  • Zielvorgaben zur Innovationsförderung auf der Messlatte der Einkaufsorganisation fehlen
  • Serviceansätze in der Wertschöpfung als Teil der Innovationskraft wird nicht erkannt