Wertschöpfung

Mit steigender externer Wertschöpfung übernimmt der Einkauf eine zentrale strategische Funktion – Im Mittelpunkt moderner Sourcing-Konzepte steht die ganzheitliche Optimierung der Wertschöpfungskette – Die strategische Zusammenarbeit mit Lieferanten ermöglicht langfristige Einspareffekte.

Produzierende Unternehmen haben ihre Wertschöpfungstiefe in den letzten Jahrzehnten um durchschnittlich die Hälfte reduziert. Daher sind sie mehr denn je von der Leistungsfähigkeit ihres Lieferantennetzwerks abhängig. Nur wer die Leistung und das Know-how seiner Lieferanten optimal mit den eigenen Stärken verknüpfen kann, erzielt dauerhafte Wettbewerbsvorteile.

Im härter werdenden globalen Wettbewerb können Unternehmen nur mithalten, wenn sie sich auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren. Dies erhöht den Anteil externer Wertschöpfung und damit die Abhängigkeit vom Lieferantennetzwerk. Bei Automobilherstellern oder Maschinenbauunternehmen machen zugekaufte Produkte und Leistugen heute im Schnitt bereits zwischen 60 und 75 Prozent des Gesamtwerts der Endprodukte aus.

Die Bedeutung des Einkaufs geht weit über Preisverhandlungen hinaus: Zugekaufte Teile, Module, Systeme und Leistungen bilden nicht nur die Basis einer wettbewerbsfähigen Kostenstruktur, ihre Qualität und Lieferzuverlässigkeit beeinflussen auch maßgeblich die Leistungsfähigkeit des Endprodukts eines Unternehmens.